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Praxis · 5 min · aktualisiert Februar 2026

MFK-Vorbereitung für Importfahrzeuge: Worauf es ankommt

Welche Anpassungen fast jedes EU-Fahrzeug für die Schweizer MFK braucht — und wie professionelle Anbieter das standardmässig erledigen.

Mechaniker in Werkstatt am Fahrzeug
Foto: Tim Mossholder via Unsplash

Was die MFK prüft

Die Motorfahrzeugkontrolle prüft Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Übereinstimmung mit dem Typenschein. Bei Importen sind Lichteinstellung, Pannenset/Warndreieck, ggf. Nebelschlussleuchte und das korrekte COC-Papier die häufigsten Stolpersteine.

Typische Standardanpassungen

Lichteinstellung auf Rechtsverkehr, Schweizer Pflichtausstattung, ggf. Tagfahrlicht-Codierung, AU-Test, Reifenprüfung. Bei professionellen Importeuren sind diese Punkte Teil des Pauschalpreises.

Was die MFK definitiv ablehnt

Nicht eingetragene Tuning-Massnahmen, abgefahrene Reifen, defekte Beleuchtung, undichte Bremsen, zu hoher CO/HC-Wert. Vor dem Termin sollte das Fahrzeug eine komplette Probefahrt und einen Bremsendienst gesehen haben.

Häufige Fragen

6 Antworten
Was kostet die MFK?+

Kantonal unterschiedlich, typischerweise 100–200 CHF; Vorbereitung beim Importdienstleister oft 300–600 CHF.

Wie lange dauert die MFK-Vorbereitung?+

Bei spezialisierten Anbietern 1–3 Werktage.

Wie schnell bekomme ich einen MFK-Termin?+

Je nach Kanton 2–10 Wochen Wartezeit. Importdienstleister haben oft bevorzugte Slots oder arbeiten mit privaten Prüfstellen.

Welche Mängel führen am häufigsten zur Nachprüfung?+

Bremsen, Lichteinstellung, Reifenprofil, Auspuffanlage und kleinere Korrosion an tragenden Teilen.

Brauche ich einen Schweizer Datenblatt-Eintrag für Sonderausstattung?+

Ja, jede nicht im Typenschein hinterlegte Modifikation (z. B. Felgen, Fahrwerk) muss durch ein Schweizer Gutachten ergänzt werden.

Wie oft muss ich danach zur Nachprüfung?+

Erste Nachprüfung nach 4 Jahren, danach alle 3 Jahre, später alle 2 Jahre. Veteranenfahrzeuge alle 6 Jahre.