MFK-Vorbereitung für Importfahrzeuge: Worauf es ankommt
Welche Anpassungen fast jedes EU-Fahrzeug für die Schweizer MFK braucht — und wie professionelle Anbieter das standardmässig erledigen.
Was die MFK prüft
Die Motorfahrzeugkontrolle prüft Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Übereinstimmung mit dem Typenschein. Bei Importen sind Lichteinstellung, Pannenset/Warndreieck, ggf. Nebelschlussleuchte und das korrekte COC-Papier die häufigsten Stolpersteine.
Typische Standardanpassungen
Lichteinstellung auf Rechtsverkehr, Schweizer Pflichtausstattung, ggf. Tagfahrlicht-Codierung, AU-Test, Reifenprüfung. Bei professionellen Importeuren sind diese Punkte Teil des Pauschalpreises.
Was die MFK definitiv ablehnt
Nicht eingetragene Tuning-Massnahmen, abgefahrene Reifen, defekte Beleuchtung, undichte Bremsen, zu hoher CO/HC-Wert. Vor dem Termin sollte das Fahrzeug eine komplette Probefahrt und einen Bremsendienst gesehen haben.
Häufige Fragen
6 AntwortenWas kostet die MFK?+
Kantonal unterschiedlich, typischerweise 100–200 CHF; Vorbereitung beim Importdienstleister oft 300–600 CHF.
Wie lange dauert die MFK-Vorbereitung?+
Bei spezialisierten Anbietern 1–3 Werktage.
Wie schnell bekomme ich einen MFK-Termin?+
Je nach Kanton 2–10 Wochen Wartezeit. Importdienstleister haben oft bevorzugte Slots oder arbeiten mit privaten Prüfstellen.
Welche Mängel führen am häufigsten zur Nachprüfung?+
Bremsen, Lichteinstellung, Reifenprofil, Auspuffanlage und kleinere Korrosion an tragenden Teilen.
Brauche ich einen Schweizer Datenblatt-Eintrag für Sonderausstattung?+
Ja, jede nicht im Typenschein hinterlegte Modifikation (z. B. Felgen, Fahrwerk) muss durch ein Schweizer Gutachten ergänzt werden.
Wie oft muss ich danach zur Nachprüfung?+
Erste Nachprüfung nach 4 Jahren, danach alle 3 Jahre, später alle 2 Jahre. Veteranenfahrzeuge alle 6 Jahre.