Auto aus Frankreich in die Schweiz importieren: Citroën, Peugeot, Renault — und mehr
Französische Modelle sind in der Schweiz unterrepräsentiert und entsprechend günstig in F — wir zeigen, worauf du achten musst.
Marktlage Frankreich
Der französische Gebrauchtwagenmarkt ist gross und vor allem bei eigenen Marken (PSA-Stellantis, Renault-Gruppe) sehr attraktiv. Premium-Modelle (Audi, BMW, Mercedes) sind dagegen oft kaum günstiger als in DE.
Papiere und Formalitäten
carte grise (Zulassungsdokument), certificat de cession (Kaufvertrag), contrôle technique (TÜV-Pendant, max. 6 Monate alt) und COC-Papier sind die Basis. Die carte grise wird beim Verkauf entwertet und an die zuständige Behörde gemeldet (CERFA 13754).
Sprachbarriere & Verträge
Französische Verträge sind oft knapper formuliert als deutsche. Lass dir alles auf Deutsch oder Englisch zusammenfassen, bevor du unterschreibst. Importdienstleister mit französischsprachigem Personal helfen erheblich.
Häufige Fragen
5 AntwortenWas ist mit Diesel-Modellen in Französisch-CH-Zonen?+
Die Schweiz kennt keine Umweltzonen für Diesel-PKW. Französische Crit'Air-Plaketten werden hier nicht benötigt.
Wie ist das Niveau der Servicehistorie?+
Ähnlich wie in DE — Vertragswerkstätten dokumentieren digital, freie Werkstätten oft nur auf Papier.
Was kostet der Transport aus Paris?+
Offener Transport rund 600–950 CHF, geschlossener Transport 1’100–1’800 CHF.
Welche Modelle sind besonders günstig?+
Peugeot 3008/5008, Renault Espace und Citroën C5 Aircross sind in F deutlich verbreiteter und gebraucht oft 15–25 % günstiger als in der Schweiz.
Worauf achten bei Cabrios aus Südfrankreich?+
Sonnenexponierte Innenausstattung (Leder), UV-Schäden am Dach, gegebenenfalls Salzluft an Karosserie und Bremsen prüfen.