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Praxis · 6 min · aktualisiert April 2026

Auto aus Frankreich in die Schweiz importieren: Citroën, Peugeot, Renault — und mehr

Französische Modelle sind in der Schweiz unterrepräsentiert und entsprechend günstig in F — wir zeigen, worauf du achten musst.

Autobahn aus Fahrersicht bei Dämmerung
Foto: Sergey Pesterev via Unsplash

Marktlage Frankreich

Der französische Gebrauchtwagenmarkt ist gross und vor allem bei eigenen Marken (PSA-Stellantis, Renault-Gruppe) sehr attraktiv. Premium-Modelle (Audi, BMW, Mercedes) sind dagegen oft kaum günstiger als in DE.

Papiere und Formalitäten

carte grise (Zulassungsdokument), certificat de cession (Kaufvertrag), contrôle technique (TÜV-Pendant, max. 6 Monate alt) und COC-Papier sind die Basis. Die carte grise wird beim Verkauf entwertet und an die zuständige Behörde gemeldet (CERFA 13754).

Sprachbarriere & Verträge

Französische Verträge sind oft knapper formuliert als deutsche. Lass dir alles auf Deutsch oder Englisch zusammenfassen, bevor du unterschreibst. Importdienstleister mit französischsprachigem Personal helfen erheblich.

Häufige Fragen

5 Antworten
Was ist mit Diesel-Modellen in Französisch-CH-Zonen?+

Die Schweiz kennt keine Umweltzonen für Diesel-PKW. Französische Crit'Air-Plaketten werden hier nicht benötigt.

Wie ist das Niveau der Servicehistorie?+

Ähnlich wie in DE — Vertragswerkstätten dokumentieren digital, freie Werkstätten oft nur auf Papier.

Was kostet der Transport aus Paris?+

Offener Transport rund 600–950 CHF, geschlossener Transport 1’100–1’800 CHF.

Welche Modelle sind besonders günstig?+

Peugeot 3008/5008, Renault Espace und Citroën C5 Aircross sind in F deutlich verbreiteter und gebraucht oft 15–25 % günstiger als in der Schweiz.

Worauf achten bei Cabrios aus Südfrankreich?+

Sonnenexponierte Innenausstattung (Leder), UV-Schäden am Dach, gegebenenfalls Salzluft an Karosserie und Bremsen prüfen.